
Nachdem CHIKINKI dann doch eher was für die Beine war, gibt es kommenden Sonntag dann GET WELL SOON im Eden für Herz und Seele. Das passt doch dann auch ganz hervorragend zur Besinnlichkeit und so - also falls da jemand drauf steht. Für alle anderen gibt es ungelogen eine kleine Sensation. Mal wieder Promo-Übertreibung? Neee. Album des Monats allerorten. Hier die ersten Stimmen zum Debüt „Rest Now Weary Head You Will Get Well Soon“:
“Ein Oberschwabe als junger Jesus der verlorenen Seelen. Oder: Ein Geek-Pop-Wunderwerk mit sinfonischer Schlagseite.” (Musikexpress 01/2008, Album des Monats)
“Kitsch ist, was man draus macht. Konstantin Gropper versammelt morbide Cheerleader, Weihnachtsmusik und ein Orchester zum opulenten Lebensretterwerk für Geduldige.” (Visions 01/2008, Album des Monats)
Was soll man dazu noch sagen? Bitte weitersagen und zum Konzert erscheinen. Könnte ein Highlight werden.

Die Sommerpause haben wir einfach mal ganz galant bis in den späten Herbst verlängert. Hat einfach nicht sollen sein. Im November und Dezember haben wir dafür dann gleich dreimal alte Bekannte zu Gast in unserer Reihe. Alle zu Recht bei den vergangenen Obstwiesenfestivals abgefeiert worden. Alle auf der Zeltbühne. Alle live eine Bank.
PITCHTUNER mit Indietronic (doofer Begriff, wem aber was passenderes einfällt darf gerne mailen) im Salon Hansen, CHIKINKI mit der etwas verspäteten Eröffnungsshow für das Eden und Get Well Soon als Weihnachtsspecial ebenfalls im Eden.
Infos zu den beiden ersten Shows in der Konzertsektion. Mehr zu Get Well Soon später, aber als kleiner Hinweis das Intro-Review ihrer Festivalshow: "Nachdem auch Hidden Cameras um einen gut gelaunten Joey Gibb das Publikum zum Hüpfen im Takt der Geige gebracht hatten, folgte mit dem deutsch-englischen Projekt Get Well Soon der Überraschungsknüller des Festivals. Denn das, was Konstantin Gropper aus dem badischen Biberach mit seinem sechsköpfigem Orchester da auf die Bühne brachte, war schlichtweg phänomenale Po(m)pmusik mit ganz großem Referenzkasten. Sozusagen der deutsche Patch 2.0 von Arcade Fire, live nicht minder umwerfend.
Kurz vor der Live-Sommerpause in dem Festival-Marathon ein letztes mal Qualität in Sachen Live-Musik. Unsere lieben Freunde SAALSCHUTZ aus Zürich brennen am Freitag nochmals ihr Technopunk-Feuerwerk im Eden ab. Dazu gibts vorher und nachher ordentlich DJ zum rumhampeln oder an der Bar stehen. Also dann mal Tanzschuhe und gute Laune einpacken, aber bei dem Wetter eh kein Problem.

Wir waren verzückt wie viele nette Menschen den Weg zum FOTOS-Konzert in den Salon Hansen gefunden haben. Das war dann tatsächlich Premiere für quality controlled:
Ausverkauft! Fühlte sich ganz kurz so an wie Iron Maiden, Dio und Motorhead im Madison Square Garden. Ganz kurz. Und ein dickes Sorry an alle, die leider zu spät
gekommen sind und wieder gehen mussten. Aber dafür gibt es bald öfters die Gelegenheit feine Bands zu sehen.
Und zwar den von uns sehr geschätzten Tobias Kuhn alias MONTA am 7. April im Salon Hansen. Monta spielen auf Tour ansonsten in deutlich größere Clubs, machen aber
für uns eine feine Ausnahme. Deshalb bitten wir euch für dieses besondere Konzert Karten per Mail zu reservieren, ansonsten könnte es eng werden. Einfach Name und
Anzahl an ichwillmontasehen[at]qualitycontrolled.de senden und wir
halten die Karten für je 10€ bis 21 Uhr an der Kasse zurück. Demnächst dann weitere Konzerte.

Ui. Was ist denn jetzt los? Quality Controlled meldet sich zurück? Nach über einem Jahr Pause mal wieder ein Konzert. Warum? Wir können es einfach nicht bleiben lassen. Die bisherigen Shows waren von Seiten der Bands fast immer toll, dass können wir ohne blödes PR-BlaBla behaupten. Nur hat es an Besuchern immer wieder gemangelt und das wirkte sich leider finanziell und motivatorisch bei uns eher negativ aus. Aber das Tal ist überwunden und es geht weiter mit einem Konzert der FOTOS im Salon Hansen. Wir sind gespannt auf Band und Besucher und hoffentlich gibt es dann bald wieder mehr qualitätsgeprüfte Shows in Ulm und Neu-Ulm.

Danke an alle die bei Tokyo Sex Destruction mit von der Partie waren.
Das war doch ein sehr ordentlicher Start in den Konzertherbst. So
darf uns muss es weitergehen! Als Belohnung haben wir noch mal
schnell was ganz leckeres gebucht. CHIKINKI (www.chikinki.co.uk) gibt
es am 13. Oktober im NuBahnhof Neu-Ulm. Sie kommen aus Bristol und
tragen Gitarren in die Disco deiner Wahl. Der Bass kommt aus
Synthesizern und dröhnt äußerst unterhaltsam neben großartigen
Gesangsmelodien daher. Vollbärtige Milchbübchen mit einem
elektronisch bestens unterfütterten Geniestreich der mit
Weltraumkeyboards großzügig verziert zum Tanzrock mutiert. Die 5
Jungs aus Englands innovativster Musikwerkstatt und neu auf Kitty-Yo
hauen auch live ihren Hybriden aus 70s Glam und Elektro-Rock astrein
von jeder Bühne. Jenseits der Klischees und voll ästhetischer
Klasse. Da sein oder Quadrat sein.

Wir bieten hin und wieder so etwas wie musikalische Nachholkurse für Menschen, die ungern auf Festivals fahren.
Wer also in dummer Absicht Kate Mosh beim Obstwiesenfestival verpasst hat oder gerade bei den Ständen um ein
schickes Batik-Shirt gefeilscht hat, der bekommt von uns im November nochmals Nachhilfe in Sachen Noise-Indie-Rock.
Denn vor einigen Wochen haben die im Zelt dermaßen gerockt, dass man am liebsten allen auf der Wiese Bescheid gesagt
hätte wie geil das schon wieder ist. In Indiehausen live mit das Beste - jetzt und zukünftig.
Und wie versprochen sind bereits weitere Infos zu den kommenden Konzerten online. Haben es doch versprochen.
Erwähnenswert auch das neue E-Fanzine/Forum/Portal www.swuush-mag.de, dass sich als Netzwerk-Plattform süddeutscher
Veranstalter und Musikinteressierter sieht. Wir finden das toll, denn besonders in der Provinz helfen Netzwerkeüber
schwere Zeiten hinweg.

Mitten in der Sommerpause neue Bestätigungen. Wem das Tanzbein durch das bisschen Matsch beim Obstwiesenfestival
nicht ganz standgehalten hat, der darf am 02. November noch mal im trockenen NuBahnhof zu The Robocop Kraus abhoppeln. Das geht dann eh ganz von selbst. Anzug zurechtrücken, Faust in die Höhe
und ab dafür. Vom Titelcover der Juli-Spex auf nach Neu-Ulm. Wenn das mal nicht zusammenpasst.
Ebenfalls neu Florian Horwath
am 2. Oktober im Salon Hansen. Vom Timing passt der traurige 60s-Westcoast-Sound ja
hervorragend zur Herbsteinstimmung. Kein Schnick-Schnack, kein Gepose. Mehr bald oder so.

"Schweini saustark!" (Kicker Nr. 47) Schon jetzt mein Favorit auf die Überschrift des Jahres. Aber ok,
bei quality controlled dreht sich ja alles um Musik. Und da haben wir eher was in Richtung Poldi
anzukündigen. Unbekümmert, ungestüm, trickreich und voller Energie. Die Rede ist von Tokyo Sex Destruction aus Barcelona.
Cooler Soul Punk mit Begeisterung für MC5 und Jon Spencer Blues Explosion. Am 8. September in der Pufferbar,
dem Ulmer Vereinsheim für Rock'n'Roll.

So, nun endlich online. Bis zur Sommerpause freuen wir uns noch auf
zwei echte Highlights. Zum einen das traumhafte Post-Hardcore-Paket
mit Standstill und Monochrome am 02. Juni im NUBahnhof und dann am
22. Juni Why? vom momentan so angesagten Anticon-Label aus
Kalifornien im Salon Hansen. Für den Herbst sind auch schon einige
feine Shows in Planung und dann warten wir ja immer noch auf den
Nachholtermin von Aereogramme.
