Ihr Debütalbum "Life is Funfair" erscheint im Mai 2004 auf Sinnbusrecords/Alive, wird allerorts für gut befunden und ausgiebig betanzt. Schnell finden sich Kate Mosh im Radio, auf Samplern und inmitten der ein oder anderen angemessen furiosen Konzertsituation wieder. Spex, Immergutrocken, Fcz, unter Schafen Records geben ihnen platz für Musik. Die zweite Hälfte des Jahres bringt Unverhofftes: die US-amerikanischen Rockmonster Sparta und die fantastischen Aereogramme lassen ihre Deutschlandabende von Kate Mosh eröffnen. Kate Mosh atmen. schnörkellose Minihits, selten über drei Minuten, katapultieren ein wohlwollen in den Kopf. Endlich wieder eine Band, die Bock hat entschlossen auf den Putz zu hauen, um dann behutsam Schönheiten freizulegen, ohne an der Oberfläche in doofer Pose zu erstarren. Wenn Kate Mosh von Rock reden, kann man ihnen glauben. und vertrauen. Denn es geht nicht um Pose oder Hülle. Noise ist eine Frage der Haltung, und manch einer staunt: Kate Mosh suchen in der schlichten Form und finden. Mit Bewunderung wird von einer Zeit liebevoll gepflegten Schwermuts erzählt. Und das zuhören lohnt. Herausfinden lässt sich, dass filigranes und grob gehobeltes an einem bestimmten Punkt gleich und gleichsam bezaubernd sein können. Man will seinen arm in die Luft strecken, wie man es aus Filmen kennt, will mitsingen und den Beat mit der Faust boxen, auf und ab springen, ein bisschen Rocker und vor allem Luftgitarre spielen. Das geht durch Mark und Bein, den Nacken hinunter.